KLEINES ELEKTRO - A - B – C
für alte Trecker
Den
Anfang machen die Beleuchtungsschaltkreise. Die Anschlussbezeichnungen sind nach DIN genormt (nach Eu-Richtlinien verändert!!) und ermöglichen so eine sichere Zuordnung der betreffenden Kabel. z.B.: 30=Batterie+ 31=Masse 58=Stand=und Rücklicht 56a=Fernlicht 56b=Abblendlicht ![]() Damit das Fahrzeug bei Nachtfahrt und Ausfall einer Sicherung immer ausreichend wahrgenommen werden kann, sollen beide Rück= und Standleuchte getrennt und bei knappen Sicherungen über Kreuz abgesichert werden. Beide Abblendscheinwerfer werden getrennt abgesichert, damit bei Ausfall einer Sicherung der 2.Scheinwerfer intakt bleibt und die Heimfahrt absichern kann. Das Fernlicht darf über nur eine Sicherung laufen. Wer einen alten Schlepper restauriert, sollte auch die elektrische Anlage erneuern. Nicht selten sind die Drähte mit Lüsterklemmen und Isolierband geflickt, die Isolierungen brüchig und die Anschlüsse oxidiert. Es sollte also nicht nur auf das äußere Aussehen der Maschine Wert gelegt sondern auch die elektrische Anlage nicht vergessen werden, um späteren Ärger zu vermeiden. Beim Ausbauen der Batterie immer zuerst das Massekabel und dann das Pluskabel abklemmen. Beim Einbauen erst das Pluskabel festklemmen dann das Massekabel. So vermeidet man mit dem
Schraubenschlüssel einen Kurzschluß gegen den
Batteriekasten oder sonstige Metallteile, die als
Masseverbindung wirken..Damit das Drahtgewusel der Anlage leichter zu erklären und zu verstehen ist, habe ich alles nach der historischen Entwicklung aufgeteilt. Den Anfang machen die Beleuchtungsschaltkreise. Die Anschlussbezeichnungen sind nach DIN genormt (nach Eu-Richtlinien verändert!!) und ermöglichen so eine sichere Zuordnung der betreffenden Kabel. Es werden bestimmte Kabelquerschnitte empfohlen, damit es in den Kabeln nicht zu Erwärmung und dadurch zum Lockern der Kabelverbindungen kommt. Das führt zu Spannungsverlust und zum unkontrollierbaren Versagen der Anlage.
Es folgen die Schaltkreise der Tagesverbraucher. Hier unterscheiden wir zwischen einer Anlage für Glühkopf= und Halbdiesel-Bulldogs mit Zündkerze und =spule und den Tagesverbrauchern für alle anderen Dieselschlepper mit Glühstarteinrichtung. Dazu gehören auch die Volldiesel Bulldogs. Die Lichtmaschine (Lima) ist bei Oldtimertreckern meistens eine Gleichstrom Lima mit nur 75 W Leistung. Das reicht gerade mal zur Versorgung der Lichtanlage bei Nachtfahrt mit den damaligen schwachen Lichtquellen. Der Stromverbrauch zum Starten konnte am Tag durch die damalig übliche ununterbrochene Arbeit locker wieder rein geholt werden. Jetzt sieht das anders aus: Nach dem Start folgt für den Oldtimer oft nur eine kurze Laufzeit. Dadurch sind die Batterien oft nicht voll geladen und erreichen nicht mehr die volle Leistung und Lebensdauer, wenn sie nicht sofort wieder voll nachgeladen werden. Dabei kann eine moderne Batterie bei guter Behandlung leicht mehr als 13 Jahre Dienst tun. Die Lichtmaschine wird über ihr Gehäuse geerdet. Das ist nach Lackierarbeiten zu beachten und hat schon manchen Oldtimerfreund unnötig zur Verzweiflung gebracht. Wenn die Lichtmaschine lange nicht gelaufen hat, verliert sie unter Umständen den Restmagnetismus aus den Polschuhen der Feldwicklung. Den kann man ihr wiedergeben, wenn man bei laufender Lima ein Überbrückungskabel vom Pluspol der Batterie mit dem Anschluss D+ der Lima kontaktet. Die Funken zeigen, dass sich was tut. Auf der Zeichnung ist zu erkennen, wie die Lima angeschlossen wird. Die Anschlussbezeichnungen können bei ausländischen Austauschreglern anders sein. Die Wirkungsweise entsricht bei Kontaktreglern aber der Zeichnung und kann darum auch zum Verkabeln herangezogen werden (siehe oberes Bild). Wird das Reglergehäuse mit dem Minuspol der Batterie verbunden, die Klammer der Prüflampe mit dem Pluspol, entspricht 51 dem Anschluss ohne Leuchten der Kontrolllampe. Bei 61 und D+ muss die Lampe leuchten. Oskar Hier ein interessanter Link zum Lima-Check copyright::
Oskar Sellschopp
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